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...verkaufen leicht gemacht!
  • Bieterverfahren

    Das Bieterverfahren - interessante Alternative für Immobilienverkäufer

    Eine Immobilie erfolgreich verkaufen mit dem Bieterverfahren

    Das Bieterverfahren ist eine interessante Alternative zum klassischen Immobilienverkauf und kann dem Verkäufer mehrere Vorteile bieten. Dazu zählen insbesondere die Aussichten auf einen schnelleren Vertragsabschluss und einen höheren Verkaufserlös. Im Unterschied zum herkömmlichen Verkauf einer Immobilie wird die Preisbildung dabei weitgehend den potenziellen Käufern überlassen.


    Wie läuft ein Bieterverfahren ab?

    Auf den ersten Blick ähnelt der Haus- oder Grundstücksverkauf im Wege eines Bieterverfahrens einer Auktion, denn die betreffende Immobilie wird nicht zu einem festen Preis am Markt angeboten. Vielmehr werden Kaufinteressenten zur Abgabe von Geboten aufgefordert. Dabei kann der Verkäufer vorab gemeinsam mit seinem Immobilienmakler einen Mindestpreis festlegen - häufig wird allerdings darauf verzichtet. Üblicherweise werden Informationen zu Bieterverfahren durch Anzeigen in Onlineportalen veröffentlicht, teilweise auch noch in Printmedien. Dabei wird in der Regel ein Besichtigungstermin angekündigt, bei dem sich die potenziellen Käufer selbst ein Bild von Immobilie im Bieterverfahren verkaufen dem angebotenen Objekt machen können. Anschließend haben sie die Möglichkeit, innerhalb einer bestimmten Frist ihre Gebote abzugeben. Der mit dem Verfahren beauftragte Immobilienmakler wertet die eingegangenen Gebote aus und teilt sie dem verkaufswilligen Eigentümer mit. Dieser kann dann mit dem Höchstbietenden in konkrete Verkaufsverhandlungen eintreten - oftmals führt der Immobilienmakler die Preisverhandlungen. Der wesentliche Unterschied zur Auktion besteht darin, dass das Ergebnis des Bieterverfahrens rechtlich nicht bindend ist, während bei einer Auktion der Verkäufer und der Höchstbietende zum Abschluss der Transaktion verpflichtet sind. Immobilienmakler bieten unterschiedliche Varianten des Bieterverfahrens an, so dass auch die individuellen Bedürfnisse des Verkäufer berücksichtigt werden können.


    Wann ist es sinnvoll, mittels Bieterverfahren eine Immobilie zu vermarkten?

    Die Methode des Bieterverfahrens eignet sich vor allem dann, wenn die Preisbildung für das konkrete Objekt durch bestimmte Umstände erschwert wird, beispielsweise durch einen relativ hohen Sanierungsbedarf. Auch wenn es sich um ein besonders begehrtes Objekt oder eine besonders beliebte Lage handelt und der Verkäufer sich Chancen ausrechnet, von einem Bieterwettbewerb potenzieller Käufer zu profitieren. Diese Situation liegt immer dann vor, wenn man eine Luxusimmobilie verkaufen will. Dann ist dieser Weg eine Alternative zum klassischen Immobilienverkauf. Traditionell wurde die Möglichkeit des Bieterverfahrens vor allem für Immobilien genutzt, für die sich über längere Zeit hinweg kein Käufer fand. Dieser Aspekt spielt teilweise auch heute noch eine Rolle, tritt allerdings gegenüber den beiden anderen genannten Fällen immer häufiger in den Hintergrund.


    Eine Immobilie verkaufen nach dem Höchstgebot: Was müssen Verkäufer beachten?

    Mitunter kann es geschehen, dass der Verkäufer und der Höchstbietende miteinander nicht handelseinig werden. Der Aufwand für das Verfahren war jedoch auch in diesen Fällen nicht umsonst. Zum einen vermitteln die eingegangenen Gebote dem Verkäufer einen guten Eindruck davon, wo der realistische Marktpreis liegen dürfte. Und zum anderen kann oftmals auch mit dem Absender des zweit- oder dritthöchsten Gebots ein für beide Seiten befriedigender Abschluss erzielt werden.
     
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